Was Podcasts von der Zukunft lernen können

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Eine Veranstaltung der re:publica

Podcasts sind Nische. Podcasts sind Technikkrams. Podcasts sind reine Männerveranstaltungen. So hallte es im vergangenen Jahr der deutschen Podcast-Szene entgegen – die doch einst ob ihres Brecht'schen Ansatzes hoch gelobt und der so viel potenzielles Potenzial zugeschrieben wurde. Die gleich mitgelieferte Lösung: Die ganzen Macher (plus die wenigen Macherinnen) mögen sich bitte Mal die US-Szene zum Vorbild nehmen. 

Falsch. Alles falsch. 

Claudia und Ralf schlagen etwas viel konsequenteres vor: Orientiert Euch an der Zukunft! 

Das birgt gewisse Risiken: nicht alles läuft vielleicht gut. Wir scheitern. Wir lernen. Wir machen Podcasts besser. Und produzieren dabei auch noch ziemlich gute Inhalte. Aber wir warten hierzulande nicht einfach podcastend auf die Zukunft.

Sie wird schon gelebt: In Projekten wie Podlove, Ultraschall, dem Sendezentrum und kollaborativen Experimenten wie Der Sender oder dem Radiobüro. Eine lebhafte Community gestaltet und erfindet weiter – allein die Sendegate.de Plattform hat binnen drei Monaten mit 500 aktiven DiskutantInnen einen Vernetzungsgrad erreicht, von dem die deutsche Bloggerszene nur träumen kann. Und trotz dem chronischen Vorwurf der Technikfixierung haben eben auch Metadaten, Workflows und Produktionsstandards eine Menge mit unserer Zukunfstfähigkeit zu tun.

Was wir dabei schon gelernt haben, was wir noch zu tun haben: Das zeigt dieser Talk. 

Speaker

Claudia Krell, Podcastmuckel, Das Sendezentrum|Die Sondersendung

Ralf Stockmann, Referatsleiter Innovationsmanagement und wiss. Onlinedienste, re:gierungsrat StaBi Berlin

 

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