Punk, Polit-Performance und Pressefreiheit – PUSSY RIOT im Gespräch

17.1517.45
en

Durch eine Aktion in  der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau erreichte die russiche Polit-Punkband „Pussy Riot“ weltweite Aufmerksamkeit. Vor dem Altar vollführten sie damals ein „Punk-Gebet“ gegen die Allianz von Kirche und Staat. Als Folge dieser Aktion wurden Nadeschda Tolokonnikowa und Marija zu jeweils zwei Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wurde weltweit von Politikern, Menschenrechtlern, Künstlern und Kirchenvertretern als unverhältnismäßig hart kritisiert. Nach zwei Jahren in russischen Straflagern und diversen Hungerstreiks wurden die beiden im Dezember 2013 - rund drei Monate vor dem regulären Ablauf ihrer Haftstrafe - freigelassen. Aljochina bezeichnete ihre Freilassung als „PR-Gag“ in Zusammenhang mit den bevorstehenden Olympischen Winterspielen in Sotschi.

Seitdem setzen sich die beiden inzwischen weltbekannten Aktivistinnen für Meinungsfreiheit und Menschenrechte in Russland ein. Sie haben eine Organisation zur Unterstützung politischer Gefangener und ein unabhängiges Nachrichtenportal gegründet. mit Jo Schück sprechen sie über ihre Projekte, ihre Motivation und über ihren Kampf für Presse- und Meinungsfreiheit.

Speaker:

Marija Aljochina

Nadya Tolokonnikova

Peter Verzilov

Moderation

Jo Schück

5