2014 | 04 | 15

mabb @ MEDIA CONVENTION Berlin: Aggregation

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg beleuchtete auf der MEDIA CONVENTION einen Tag lang die unterschiedlichen Perspektiven des Themas Aggregation:

Aggregatoren sammeln Milliarden von Internetseiten, Fotos oder Nutzerprofilen, auch TV Sender und Zeitungen aggregieren Inhalte. Dadurch kommen Nutzer jeden Tag auf unterschiedliche Art und Weise mit Aggregation in Berührung. Das Thema Aggregation ist präsenter denn je, aber wer sind die Player, wie funktioniert sie und was sind die Geschäftsmodelle? Eine Analyse und Systematisierung zur Aggregation von Betram Gugel gibt es unter www.maab.de und als pdf-Datei zum Download.

Der unbegrenzte Zugriff auf digitale Angebote erfordert mehr und mehr die Bündelung und Aggregation der relevanten Inhalte – dies geschieht bereits durch Sender, Plattformen oder Ökosysteme. Bei Letzteren spielen globale Internetkonzerne eine gravierende Rolle. Diese sammeln Kaufkraft in Form von Kreditkartendaten und schaffen sich uneingeschränkten Zugang zu Nutzerdaten. Horace Dediu (Analyst) thematisierte in seinem Vortrag die Auswirkungen von solcher Art Ökosysteme auf den Nutzer.

Ein weiteres Beispiel für Aggregation durch Ökosysteme sind App Stores. Diese App-Ökosysteme diktieren Regeln für alle teilnehmenden Anbieter und beeinflussen damit nicht nur die Auswahl an Inhalten, sondern auch die Geschäftsmodelle, mit denen diese angeboten werden. Welchen Einfluss diese Regeln auf die Auswahl haben und wie offen der Zugang zu diesen Ökosystemen ist, darüber sprach Sebastian Soete (dynamo partners).

Beim Thema Media User Experience und Aggregation geht es um die Art und Weise wie Nutzer mit Medien in Berührung kommen. Einen plastischen Einblick in die Nutzungspfade und Bedürfnisse gab in seinem Vortrag Thorsten Jonas (Cellular).