„Innovation is About Making People Comfortable!“: Future Interfaces – Future Formats

Neue Interfaces verändern die Bewegtbildbranche und die Art wie wir digitale Informationen konsumieren. Die Schnittstellen zwischen Gerät und User werden immer intuitiver – bestes Beispiel: Google Glass. In der Session „Future Interfaces – Future Formats“ stellten Jens Redmer, bei Google für Neue Produkte verantwortlich, und Gil Rosen, VP New Media bei den Telekom Innovation Labs, die neuesten Trends ihrer Produktschmieden vor.

Innovative Technologien wie Voice Search, Wearables und Google Glass sind auf Körper und natürliche Bewegungen zugeschnitten und machen so die Bedienung intuitiv möglich. Gil Rosen spricht vom „Intuitive Internet“ und „Super Hero Powers“ für den Nutzer. Interessant sei dabei zu beobachten, wie diese Technologien die Entwicklung neuer Inhalte forcieren: Filmemacher, Spielentwickler und andere Player der Entertainmentbranche werden durch individuellstes Interfacedesign zu neuen Formaten inspiriert. Aber auch andere Branchen, wie die Medizin, Zweige der Industrie oder die Outdoor- und Sportszene profitieren von der neuen Usability. So erleichtern "Future-Interfaces" bereits bei Operationen oder beim Kochen die Arbeit oder unterstützen optimale Leistungen beim Sport. „Innovation is about making people comfortable!“, so Gil Rosen. Die Herausforderung der nächsten Jahre? Für Jens Redmer heißt dies, nicht „langweilig“ zu werden und viel in die technische Entwicklung neuer Interfaces zu investieren. Der Trend gehe von den herkömmlichen Formen digitaler Geräte hin zu einer völlig neuartigen Bedienung. „Form Factor Development“ nennt er die Arbeit an einer neuen Produkt-Zukunft mit  dem Ziel einer neuen Ära der Gerätenutzung. Wichtig sei dabei, dass sie der Nutzer versteht, dass sie intuitiv bleiben, Spaß machen und Mehrwert bieten. „The biggest challenge in the next years is to avoid dark scenarios“, so Jens Redmer.