2014 | 05 | 07

Hätte, hätte, Verwertungskette - Filmverwertung im digitalen Wandel

Unter der Überschrift „Hätte, hätte, Verwertungskette - Filmverwertung im digitalen Wandel“ trafen sich am Mittwochnachmittag Regisseur Jakob Lass („Love Steaks“), Kinobetreiberin Andrea Stosiek (Sputnik), Filmverleiher Thorsten Frehse (Neue Visionen) und Video-On-Demand-Anbieter Andreas Wildfang (realeyz.tv) mit Moderator Jon Handschin (Moviepilot) am Küchentisch auf Stage 12, um eines der ganz heißen Themen zu erörtern, die die Filmindustrie umtreibt: Wer kann WANN WAS sehen? Dabei wurden die vom Filmfördergesetz genau geregelten Verwertungsfenster im Zeitalter von VoD sowohl infrage gestellt, als auch für deren unbedingten Erhalt plädiert. Einig waren sich im Grunde alle Teilnehmer, dass der lange prognostizierte Wandel jetzt passiert. Dabei sehen Frehse und Lass die Zukunft in VoD oder SVoD (Abo-System), die das klassische Fernsehen früher oder später ablösen werden. Weg vom Langformat, hin in Richtung Serie wird es gehen und, so Wildfang, in Sachen Kundenbindung alles auf eine „trusted curation“ hinauslaufen.