Fokus #MCB16: Games-Konzerne als Film- und TV-Produzenten

Die Adaption von PC- und Video-Games auf die große Leinwand ist nicht neu – doch jetzt nehmen die großen Games-Firmen das Heft in die Hand und produzieren ihre originären Inhalte selbst. Im November 2015 kündigte der US-amerikanische Games-Konzern Activision Blizzard die Gründung seiner eigenen Film- und TV Studios an, um seine Kultreihen „Call of Duty“ und „Skylanders“ auf den Film- und TV-Markt zu bringen. Der erste Film der französischen Ubisoft Motion Pictures, „Assassin’s Creed“ mit Michael Fassbender und Marion Cotillard in den Hauptrollen, kommt Ende 2016 in die Kinos, Verfilmungen von „Tom Clancy’s Splinter Cell“ mit Tom Hardy und „Watch Dogs“ sind ebenfalls angekündigt. Publisher und Entwicklerstudios bauen auf multimilliardenschwere Games-Franchises mit etablierten Charakteren und Storylines, viele besitzen eigene VFX-Studios und Distributionsplattformen.

Doch wie lassen sich gefeierte Spieleinhalte ebenso erfolgreich in die lineare Sprache von Filmen und TV umsetzen Sprache von Film und TV umsetzen? Welche neuen Zielgruppen erhoffen sich die Spieleproduzenten? Beobachten wir gerade die Evolution von Games-Firmen hin zu multimedialen Großkonzernen – mit allen Vor- und Nachteilen? Auf der #MCB16 stellen wir mit Nick van Dyk, Co-President bei den Actvision Blizzard Studios, einen der wichtigsten Akteure dieser Entwicklung und seine Projekte vor.