Das Netz ist ein guter Ort, wenn wir es gemeinsam dazu machen

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Die Aktion #einBuchfuerKai sorgte im Sommer 2015 für einen wahren "Love Storm" im Netz. Was waren die Bedingungen und Voraussetzungen unter denen dieser zustande kommen konnte? Initiator Hannes Korten berichtet über die Aktion und erläutert, welche Voraussetzungen es braucht, um das Netz gemeinsam zu einem guten Ort zu machen.

Im Jahr 2015 gab es im deutschsprachigen Internet mehrere große Aktionen, in deren Mittelpunkt die Organisation solidarischer Hilfe für Menschen in Not standen. #einBuchfuerKai, #1000malWillkommen, #BloggerfuerFluechtlinge seien hier exemplarisch genannt. Menschen organisierten schnell und unbürokratisch Hilfe und gaben dem Netz ein menschliches Gesicht.

Bei der Aktion #einBuchfuerKai verbreitete sich der Aufruf zur Hilfe für den schwer erkrankten Kai Fitzner binnen weniger Stunden rasend schnell im Netz. Tausende Bücher des Autors wurden verkauft, mehr als 200 Menschen schenkten ohne jede Bedingung insgesamt 13.000 Euro, ein Verlag nahm das Buch binnen kürzester Zeit in sein Programm auf.

Ausgehend von #einBuchfuerKai erläutert Initiator und Virenschleuderpreisträger Johannes Korten die Voraussetzungen, die es braucht, um solche "Love Storms" im Netz zu entfachen. Passend zum Jubiläum der re:publica geht es um die Mechanisimen und Voraussetzungen, mit denen wir das Netz gemeinsam zu einem guten Ort machen können.

Speaker

Johannes Korten, Innovations- und Online-Marketing-Manager GLS Bank

 

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