Digital South: Principles for Using Digital Technologies to Foster Freedom of Expression

15.0015.30
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Eine Veranstaltung der re:publica

In vielen Entwicklung- und Schwellenländern hat sich in den letzten Jahren eine lebendige NGO-  und Technologie-Szene entwickelt, die auf das Internet setzt, um für mehr Meinungsfreiheit zu kämpfen und den Zugang zu Information im globalen Süden zu verbessern. Doch was funktioniert wirklich? Und was kann man –  auch im Norden – aus den praktischen Erfahrungen in Ländern wie Bangladesch, Kambodscha, Argentinien, Guatemala, Ägypten, Palästina oder Kenia lernen? Die DW Akademie, das Medienentwicklungszentrum der Deutschen Welle, organisierte Ende 2014 dazu den "South2South"-Mediendialog in Kapstadt. Medienexperten und Digitalaktivisten aus 14 verschiedenen Ländern präsentierten ihre vor und erarbeiteten Prinzipien für die innovative Nutzung digitaler Technologien. Sie alle hatten eines gemeinsam: die Überzeugung, dass das Internet und neuen Technologien auch in Ländern des Südens eine Chance darstellt, um verkrustete Mediensysteme aufzubrechen und in ihren Ländern die Meinungsfreiheit zu stärken. Die Expertise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer reichte von Crowdsourcing, investigativen Recherchemethoden, Hyperlokal-Journalismus bis hin zu Datenvisualisierungen und Open-Data Projekten. Am Ende des intensiven Austauschs stand ein gemeinsames "Manifest", das sieben Grundregeln für die erfolgreiche Umsetzung von neuen Ideen beschreibt: Strategy, Integration, Sustainability, Openness, Data for Public Interest, Participation and Skills Sharing.

Im Rahmen der Session auf der re:publica 2015 stellen Autorinnen des "South2South"-Manifests ihre Thesen zur Diskussion.

Speaker

Penhleak (Pinkie) Chan, Redaktionsleiterin, Open Development Cambodia (ODC)

Dickens Olewe, Journalismuspionier

Alejandra Gutiérrez Valdizán, Chefredakteurin, Plaza Publica

Guy Degen, Freier Journalist

 

 

 

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