Community on oder off?

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Heike Gallery (Zeit Online) und Daniel Wüllner (SZ.de) diskutieren die aktuelle Debattenkultur im Netz und was die Communities für Nachrichtenseiten bedeuten.

Mit Kommentarfunktionen werden oft gesellschaftspolitische Ideale verbunden: Meinungsfreiheit, Partizipation, Gleichberechtigung. Doch immer öfter wird die Debattenkultur im Netz nicht mehr nur als Chance gesehen, sondern auch beklagt. Dies zeigt sich etwa im unterschiedlichen Umgang einzelner Redaktionen mit Kommentarbereichen: Zeit Online und die New York Times haben ihre Ressourcen in der Moderation aufgestockt, während andere Nachrichtenseiten ganz ohne Kommentarfunktion auszukommen scheinen oder wie SZ.de diese nur bei ausgewählten Themen zulassen.

Heike Gallery, Leiterin Engagement bei Zeit Online, und Daniel Wüllner, zuständig für den Leserdialog beiSZ.de, diskutieren folgende Leitfragen: Ist die Kommentarfunktion Teil des Journalismus? Sollte das Angebot zur Leserpartizipation Standard sein? Was passiert, wenn Medien auf ihre Community verzichten? Besprochen werden sollen auch die Auslagerungen der Diskussionen auf Facebook und das Bedürfnis der User nach Kommentierung und Dialog. Schließlich ist die Moderation oft auch eine Ressourcenfrage: Sind kleinere Medienportale und Lokalredaktionen ihrer Community überhaupt noch gewachsen?

Speaker

Heike Gallery, Head of Engagement, ZEIT ONLINE

Daniel Wüllner, Teamleiter Social Media und Leserdialog, Süddeutsche Zeitung


Moderation

Annelie Naumann, freie Autorin, correctiv.org

 

 

 

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