Coding, Hacking und Digital Literacy als Basis eines offenen Internets

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„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.” lautet das dritte Gesetz Arthur C. Clarkes. Smartphone und Tablets strahlen solche Magie aus. Wer aber nur darüber staunt, wie sich mit ihnen die Möglichkeiten des Internet nutzen lassen, der bleibt immer auf deren Angebote beschränkt. Also weg mit der Ehrfurcht vor der Technik. Ran an die Tastaturen: Programmieren und Hacken. Informationskompetenz heißt das oder Digital Literacy.

Mal im Ernst, wer schaut sich heute noch in den Quelltext einer Webseite an? Apple hat im Safari-Browser den Menüeintrag schon lange entfernt. Was gibt's da schon Spannendes zu sehen? Wichtig ist doch, was vorne rauskommt. „Program or be programmed”, forderte Douglas Rushkoff schon 2010. Programmieren ist so wichtig wie Lesen und Schreiben, um die Welt mitzugestalten. Zu dieser Digital Literacy mündiger Bürger gehört auch das Hacking, also das Zweckentfremden von Technologien.

Impulsvorträge mit anschließender Diskussion:

Maria Reimer: Wie macht man Hacken salonfähig?
Laura Laugwitz: Wege ins und aus dem Programmieren. 

Speaker

Prof. Dr. Stefan Aufenanger, Professor für Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik Universität Mainz

Laura Laugwitz, Sozial- und Kulturanthropologin und Programmiererin, Rails Girls Berlin

Maria Reimer, Politikwissenschaftlerin und Projektleiterin Jugend hackt

Prof. Dr. Ira Diethelm, Universitätsprofessorin für Didaktik der Informatik, Universität Oldenburg


Moderation

Wolf-Christian Ulrich, Fernsehjournalist und Moderator

 

 

 

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